Fulbright American Programs Orientation Days 2026 in Leipzig

Vom 21. bis 24. September 2026 kamen insgesamt 179 amerikanische Fulbright-Stipendiat:innen in Leipzig zu den Fulbright American Programs Orientation Days zusammen. Die Veranstaltung bot den 98 English Teaching Assistants sowie 81 Study/Research Grantees, Journalist:innen und Scholars des Jahrgangs 2026–27 einen gemeinsamen Auftakt für ihre Zeit in Deutschland.
Im Mittelpunkt der Orientation Days stand die Vorbereitung auf das Fulbright-Jahr in Deutschland – mit praktischen Informationen, fachlichem Austausch und zahlreichen Möglichkeiten, sich untereinander sowie mit Fulbright-Alumni:ae und Vertreter:innen aus Bildung, Wissenschaft und Gesellschaft zu vernetzen.
Für die English Teaching Assistants standen unter anderem Workshops zu Unterrichtsmethoden und Schulroutinen, der Austausch mit erfahrenen ETAs sowie Fragen zum Community Engagement auf dem Programm. Die Study/Research Grantees, Journalist:innen und Scholars beschäftigten sich mit dem Leben und Arbeiten in Deutschland, dem deutschen Hochschul- und Forschungssystem sowie aktuellen Entwicklungen in der Hochschulbildung. Ein besonderer Programmpunkt war der Besuch der Universität Leipzig, wo die Teilnehmenden Einblicke in aktuelle Debatten rund um das deutsche Hochschulsystem erhielten und sich mit Fulbright-Alumni:ae über Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen dem deutschen und dem US-amerikanischen Hochschul- und Forschungssystem austauschten.
Auch Leipzig selbst war Teil der Orientierung: Bei geführten Rundgängen beschäftigten sich die Teilnehmenden mit den Ereignissen des Oktober 1989 und der Rolle Leipzigs in der Friedlichen Revolution.
Ein weiterer Höhepunkt war die gemeinsame Welcome-Veranstaltung mit Hakan Tosuner, Executive Director von Fulbright Germany, Christina Gehlsen, Alternate Chair of the Fulbright Board und Beauftragte für Bildungs- und Wissenschaftsdiplomatie im Auswärtigen Amt sowie Scott Weinhold, Co-Chair of the Fulbright Board und Minister-Counselor for Public Affairs der US-Botschaft. Fulbright Alumna Heather Pruessing und Dr. Anke Bösel, Deputy Director/Head of Programs von Fulbright Germany gaben anschließend im Rahmen von „Crossing the Atlantic: Reflections on a Personal and Professional Journey“ persönliche und professionelle Einblicke in transatlantische Erfahrungen.
Ein besonderer Programmpunkt war der Besuch der Universität Leipzig. Dort wurden die Grantees von Rektorin Prof. Dr. Eva Inés Obergfell, selbst Fulbright Alumna, sowie Jodi Breisler, Generalkonsulin am US-Generalkonsulat Leipzig, begrüßt. In ihrem Impuls gab Prof. Dr. Obergfell Einblicke in das deutsche Hochschulsystem sowie aktuelle Entwicklungen und Debatten an deutschen Universitäten. Im anschließenden Austausch konnten die Teilnehmenden Fragen stellen und ihre eigenen Erfahrungen und Perspektiven aus dem US-amerikanischen Hochschulkontext einbringen. Die Gespräche machten Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen den deutschen und US-amerikanischen Hochschul- und Forschungssystemen sichtbar und boten wertvolle Einblicke in den akademischen Alltag in Deutschland. Der Besuch unterstrich zugleich die Bedeutung des transatlantischen Austauschs und der persönlichen Begegnungen, die das Fulbright-Programm prägen.
Die Orientation Days machten deutlich, was das Fulbright-Programm auszeichnet: Begegnung, Austausch und gegenseitiges Lernen. Mit vielen neuen Kontakten, praktischen Impulsen und einem tieferen Verständnis für ihre Rolle in Deutschland starteten die Stipendiat:innen anschließend in ihr Fulbright-Jahr 2026–27.
Fulbright Germany bedankt sich bei allen Mitwirkenden, Alumni:ae, Referent:innen und Gastgeber:innen, die zum Gelingen der Orientation Days beigetragen haben.

















